Am 17. April stand die Klimaanpassung im Mittelpunkt der wöchentlichen Info-Veranstaltung der Wirtschaftsförderung HSK: Beim FokusFreitag konnten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die betriebliche Klimaanpassung gewinnen. Referentin Irene Seemann vom Netzwerk Klimaanpassung & Unternehmen NRW e. V. brachte wichtige Infos mit:
👉 Klimafolgen sind wirtschaftlich relevant: Extremwetterereignisse wie Hitze, Starkregen oder Sturm gefährden nicht nur Standorte, sondern auch Lieferketten und Mitarbeitende. Studien zeigen: Bis 2050 könnten zwischen 5 und 25 % der weltweiten Unternehmensgewinne durch physische Klimarisiken bedroht sein.
👉 Alle Branchen sind betroffen: Ob Produktion, Logistik oder Dienstleistung – Risiken entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von Rohstoffen über Transport bis zum Absatz.
👉 Klimaanpassung braucht Struktur: Erfolgreiche Unternehmen gehen systematisch vor:
- Risikoanalyse (z. B. über Klimaatlas NRW)
- Integration ins Risikomanagement
- Konkrete Maßnahmen am Standort und in der Lieferkette
👉 Maßnahmen: pragmatisch & wirksam: Von „harten“ Lösungen wie Gründächern, Verschattung oder Hochwasserschutz bis hin zu „weichen“ Maßnahmen wie angepassten Arbeitszeiten oder Kühlwesten – viele Lösungen sind bereits heute umsetzbar.
👉 Best Practices zeigen: Es lohnt sich: Praxisbeispiele reichen von begrünten Fassaden mit Kühlungseffekt bis hin zu intelligenten Retentionsdächern, die gleichzeitig Hitze reduzieren und Starkregen abfedern.
👉 Förderungen erleichtern den Einstieg: Programme in NRW unterstützen Unternehmen finanziell – z. B. mit Zuschüssen von bis zu 60 % für Klimaanpassungsmaßnahmen an Gebäuden und Liegenschaften kleiner und mittlerer Unternehmen.
🔑 Fazit: Klimaanpassung ist kein „Nice-to-have“, sondern ein strategischer Wettbewerbsfaktor. Wer früh handelt, sichert nicht nur seine Resilienz, sondern erschließt auch neue Chancen.
👉 Weitere Infos zum Thema auf unserer Klimaschutz-Seite: https://klimaschutz-hsk.de/klimaanpassung-fuer-unternehmen/

